Sechs Fragen an Svante Evenburg, der Oberbürgermeister-Kandidat der Piratenpartei Wolfsburg.
1. Lebenslauf: Geburtsort, Ausbildung, heutiger Wohnort, Familienstand
Ich bin 1986 in Gifhorn geboren worden und lebe seitdem in Wolfsburg.
Von 1992 bis 1996 bin ich zur Hermann-Löns- Grundschule gegangen und habe von 1996 bis 2007 die Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule besucht und dort mein Abitur erlangt.
Von Herbst 2007 bis 2010 habe ich 2-Fach Bachelor Geschichte/Germanistik an der TU Braunschweig studiert und studiere dort seit Herbst 2010 Master Gymnasiales Lehramt.
Ich bin ledig und lebe seit 25 Jahren in Vorsfelde.
2. Wo siehst Du Deine besonderen Kompetenzen für das Amt des Oberbürgermeisters in Wolfsburg?
Ich bin dank meines jungen Alters der ideale Vertreter einer jungen Stadt. Ich kann die Bürger z.B. durch direkte Demokratie mehr in die Entscheidungen der Stadt einbinden, die Belange der Jugend besser als alle anderen Kandidaten vertreten und die persönlichen Daten und die Privatsphäre der Wolfsburger schützen.
Des Weiteren bin ich losgelöst von politischen Seilschaften, bin frei von Korruption und Mauschelei und bringe frischen Wind in Rat & Verwaltung
3. Welche Schlagzeile möchtest Du nach der Kommunalwahl am liebsten lesen?
Piraten entern das Rathaus – Die Stadt hat einen neuen Kapitän – Die Zukunft kann kommen!
4. In welcher Form ist es Dir möglich als Oberbürgermeister die Politik der Partei zu vertreten, die Dich aufgestellt hat?
Der Oberbürgermeister ist Chef der Verwaltung. Er kann damit direkt Einfluss auf die Arbeitsweise der Behörden nehmen.
Wir wollen bei den Behörden Datenschutz durchsetzen und Politik und Verwaltung transparent gestalten. Die Daten, die uns der Bürger anvertraut müssen geschützt werden. Der Bürger darf nicht weiter verkauft werden. Die Entscheidungen der Politik, die Abläufe in der Verwaltung und die städtischen Unternehmungen müssen für jeden nachvollziehbar werden.
Der Oberbürgermeister gibt Impulse mit Vorschlägen für die Entwicklung der Stadt an die Räte. Hier kann ich für die Ziele werben, die für die Zukunft der Stadt wichtig sind: Wolfsburg mit erneuerbarer Energie aus Eigenproduktion versorgen, Staus abschaffen und guten, kostenlosen Nahverkehr einführen. Außerdem wollen wir die Bildungschancen in der Stadt verbreitern. Bei Fragen zur Stadtentwicklung und Gestaltung müssen die Bürger mehr mitbestimmen können.
5. Stichwort Konzessionsvergabe. Wie kann Wolfsburg eine verantwortliche Energieversorgung für die Zukunft sicherstellen?
Die Energieversorgung und Verteilung muss in die Kontrolle der kommunalen Hand. Derzeit wird die Stadt von E.ON kontrolliert. Wir müssen schnellstmöglich die Eigenversorgung erneuerbarer Energie in Wolfsburg umsetzen. Das sorgt für günstigere Preise, senkt die Emissionen, schafft neue Arbeitsplätze und stärkt die Region.
Fossile Brennstoffe wie Kohle wurde in 2010 um 30% teurer. Die autonome Energieversorgung der Stadt, unabhängig von Brennstoffpreisen, bildet die Grundlage für Wolfsburgs nachhaltige Zukunftsgestaltung. Dieses Ziel können wir bis 2030 umsetzen. Wolfsburg kann zeigen, dass auch Großstädte dies können. Kleinere Gemeinden haben es schon bewiesen.
6. Wohlfühlstadt Wolfsburg – an welchem Ort fühlst Du Dich in Wolfsburg am wohlsten?
Am wohlsten fühle ich mich im Sauna-Klub, der Volkswagen-Arena und dem Allerpark. Wenn man dort nun noch grillen dürfte, wäre ich schon sehr zufrieden.
Links
- 8 Fragen, die Wolfsburg bewegen
- Wer ist Svante Evenburg?
Das Interview mit dem OB-Kandidaten der Piratenpartei




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